Projects // HT-MoDe-FC

HT-MoDe-FC

Die Entwicklung eines modular designten Testsystems ermöglicht eine reproduzierbare und standardisierte Charakterisierung von Komponenten für Hochtemperatur-Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzellen (HT-PEFC)

Projektziel

Auf dem Weg in eine reine Wasserstofftechnologie mit Energieerzeugung, -speicherung und -wandlung sind noch zahlreiche Zwischenschritte erforderlich. Der Weg dorthin wird mittelfristig über die gemeinsame Nutzung von reformiertem Wasserstoff (z.B. aus Erdgas) zusammen mit via Elektrolyse gewonnenem Wasserstoff führen. Für derartige (Misch-)Gase weisen HT-PEFC eine deutlich größere Robustheit auf, als Niedertemperatur-Brennstoffzellen (NT-PEFC). Dieses, sowie die Applikation dieser Systeme in Spezialanwendungen, bei denen der höhere Temperaturbereich gefordert ist oder sinnvoll erscheint, weisen auf die Notwendigkeit hin, entsprechende Entwicklungs- und Testwerkzeuge für Hochtemperatur-Brennstoffzellen bereitzustellen, wie auch neuartige Systemansätze für die HT-FC-Technik zu untersuchen.

Aus diesem Grund soll gemeinsam mit den Projektpartnern ein Standard in Form eines Testsystems entwickelt werden, um weitere Entwicklungen in diesem Forschungsgebiet systematischer durchführen und vorantreiben zu können.

HT-MoDe-FC Stack

Projektinnovation

Auf Basis der an der Westfälischen Hochschule entwickelten Methode der hydraulischen Verpressung von Einzelzellen, kann eine homogene Temperatur- und Druckverteilung der Testzellen und damit im Stack, ermöglicht werden. Dies ist für einen stabilen Betrieb mit möglichst geringen Verlusten unerlässlich.

In dem modularen Testsystem befinden sich die Einzelzellen in separaten flexiblen Taschen. Diese sind von einem Hydraulikmedium umspült und ermöglichen so eine gleichmäßige Verpressung der in den Taschen befindlichen Brennstoffzellen und deren homogene Temperierung. Auf diese Weise kann gegenüber bisherigen Testzellen die Prüfkapazität massiv erhöht werden, da bis zu 5 Prüflinge gleichzeitig und unter gleichen Randbedingungen untersucht werden können. Zudem bietet sich durch die Umspülung der Testzellen mit dem Hydraulikmedium die Möglichkeit, die im System anfallenden Wärme auf einfache Art auszukoppeln und weiteren Prozessen zur Verfügung zu stellen.

Die Projektpartner werden die erforderlichen Komponenten auslegen und charakterisieren sowie Prototypen des Testsystems erstellen und Testreihen durchführen.

Informationen zur Förderung und weitere Projektbeteiligte

Förderkennzeichen: EFRE-08000551

Efre nrw
Forschungszentrum Jülich
Eu nrw